Wie viele Wochen hat ein Jahr? 52 – und ein Rest
52 Wochen ergeben 364 Tage. Ein normales Jahr hat einen Tag mehr, ein Schaltjahr zwei.
Der eine Tag, der übrig bleibt
Eine Woche hat sieben Tage. Multipliziert man 52 mit sieben, erhält man 364. Ein normales Kalenderjahr hat 365 Tage, also 52 vollständige Wochen und einen zusätzlichen Tag. Im Schaltjahr sind es 366 Tage und damit zwei zusätzliche Tage. Deshalb wandert ein Datum gegenüber dem Vorjahr im Wochentagsraster normalerweise um einen Tag weiter. Liegt ein zusätzlicher 29. Februar zwischen den betrachteten Daten, verschiebt es sich um zwei Tage.
Warum das nichts über die letzte Kalenderwochennummer sagt
Die Anzahl vollständiger Siebentagesblöcke ist eine andere Frage als die Nummerierung von Kalenderwochen. Bei der ISO-Zählweise beginnt die Woche montags, und Kalenderwoche 1 ist die Woche mit dem ersten Donnerstag des Jahres. Dadurch können die ersten Januartage noch zum vorherigen Wochenjahr gehören. Ebenso kann das neue Wochenjahr schon im Dezember anfangen. Ein ISO-Wochenjahr besitzt je nach Lage der Wochentage 52 oder 53 Kalenderwochen. Das Kalenderjahr hat deshalb trotzdem nicht plötzlich 371 Tage.
Schaltjahre folgen einer Regel mit Ausnahmen
Im gregorianischen Kalender sind durch vier teilbare Jahre grundsätzlich Schaltjahre. Durch 100 teilbare Jahre bilden eine Ausnahme, außer sie sind auch durch 400 teilbar. Deshalb war 2000 ein Schaltjahr, 2100 wird keines sein. Für eine schnelle Wochenrechnung genügt es, die tatsächlichen 365 oder 366 Tage durch sieben zu teilen. Für konkrete Termine, Fristen und Ferienpläne sollte man dagegen echte Datumswerte verwenden: Ein pauschales Jahr mit 52 Wochen lässt immer einen Rest zurück.